Konstruktion

 
Der MäanderÒ-Fischpass erlaubt es, große Höhenunterschiede über sehr kurze Strecken und mit geringem Flächenbedarf zu überwinden. Je nach örtlichen Verhältnissen kann zwischen dem Typ C, J oder H gewählt werden.

  • Die Beckenelemente des Mäander®-Fischpasses bestehen aus Faserzement- und gfk-Fertigteilen. Sie werden auf einer durchlaufenden Stahlbetonrampe fixiert.
  • Vertikalschlitze als Durchlässe zwischen den Becken werden den Ansprüchen benthisch (Grundfische) wie pelagisch (Freiwasserfische) orientierter Fische gerecht.
  • Die Vertikalschlitze verjüngen sich vom Wasserspiegel zur Sohle hin, wodurch sich die Fließgeschwindigkeit in Sohlnähe reduziert. Im jeweiligen Folgebecken entstehen keine "fischirritierenden" Turbulenzen oder Aufwärtswellen.
  • Die justierbaren Schlitzpforten ermöglichen eine genaue Einstellung oder Änderung des Wasserabflusses – auch nach Inbetriebnahme.
  • Eine Geotextilmatte wird mit Bremssteindübeln auf der rauhen Betonsohle fixiert. Nach längerer Betriebszeit lagern sich dünne Sedimentschichten in den Ruhezonen der Becken ab. Diese Sohlstruktur bietet Wander- und Lebensräume für Makrozoobenthos und Kleinfische.
  • Der Mäander®-Fischpass ist gegenüber Schwankungen des Unterwassers funktionsstabil.

  • Übliche Schwankungen des Oberwassers lassen sich standardmäßig und Schwankungen über mehrere Meter durch Sonderkonstruktionen anpassen.